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Wiederbesiedlung der Waldbrandfläche Leuk durch Insekten

Bericht zur Exkursion vom 22. Juni 2013

Am 13. August 2003 brannte oberhalb von Leuk eine Waldfläche von rund 300 ha nieder. Zurück blieben verkohlte Stämme und eine dicke Schicht Asche. Als Teil einer grösseren Untersuchung zur Wiederbesiedlung der Fläche durch Flora und Fauna wird die Sukzession von wirbellosen Tieren in regelmässigen Abständen untersucht (=ökologische Resilienz).

Wiederbesiedlung der Waldbrandfläche Leuk durch Insekten
Bild: NGB

Entlang von drei verschiedenen Höhenstufen (1200, 1450 und 1700 m ü.M.) wurden Transekte mit je drei Sektoren und sechs Fallenstandorten eingerichtet: zwei Standorte im Sektor Brandflächenmitte, zwei Standorte im Sektor Brandflächenrand (100–150 m vom Waldrand) und zwei Standorte im Sektor angrenzender Bestand. An jedem Standort werden eine Kombifalle (Kombination von passiver Flugfalle und Gelbschale) und eine Trichterfalle eingesetzt. Bis jetzt wurde die Fauna in den Jahren 2004, 2005, 2006, 2008 und 2013 beprobt. Das wöchentlich gesammelte Material wird nach verschiedenen taxonomischen Gruppen sortiert und bestimmt.

Autor: Beat Wermelinger

Seitenangabe: 95-98

Kategorien

  • Artenvielfalt
  • Feuer
  • Resilienz

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