Klimaschutz zum Schutz menschlicher Gesundheit in Europa

Möglichkeiten zur Anpassung, um die Auswirkungen zu verringern, und zur Abschwächung, um die Vorteile der Dekarbonisierung zu nutzen

Die Europäische Union muss ihre Bemühungen zur Begrenzung der Treibhausgasemissionen beschleunigen, fordert dieser Bericht. Dies ist dringend erforderlich angesichts von Tempo und Ausmass des Klimawandels, der sich auch nachteilig auf die menschliche Gesundheit auswirkt.

The imperative of climate action to protect human health in Europe

Beispiele für ernsthafte Herausforderungen für die menschliche Gesundheit sind: Erhöhte Exposition gegenüber hohen Temperaturen und Extremereignissen (z.B. Überschwemmungen und Dürren, Luftverschmutzung, Allergene), geschwächte Ernährungssicherheit sowie erhöhtes Auftreten einiger Infektionskrankheiten. Wenn die Treibhausgasemissionen unverändert zunehmen, werden die in den letzten Jahrzehnten erzielten gesundheitlichen Fortschritte untergraben. Der wirtschaftliche Nutzen von Massnahmen zur Bewältigung der derzeitigen und künftigen gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels dürfte erheblich sein.

Der Bericht wurde unter der Schirmherrschaft des European Academies Science Advisory Council (EASAC) erstellt. Als Mitglied unterstützen die Akademien der Wissenschaften Schweiz die Arbeit des EASAC im Bereich wissenschaftliche Politikberatung. Für die Erstellung dieses Berichts delegierten sie zwei Wissenschafterinnen mit relevanter Expertise: Regula Gehrig (MeteoSchweiz & Vizepräsidentin der Kommission für Phänologie und Saisonalität der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz SCNAT) und Martin Röösli (Schweizerisches Tropen- und Public Health-Institut STPH).

Ausgabe / Band: EASAC Policy Report, 38
Seitenangabe: v, 65p.
Standard-Nummer: ISBN 978-3-8047-4011-2

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