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Genfer und Zürcher Forscher erhalten Cloëtta-Preis

Die Stiftung Prof. Dr. Max Cloëtta verleiht ihren Preis für medizinische Forschung an den Neurologen Denis Jabaudon der Universität Genf und an den Grundlagenforscher Markus Manz, den Leiter des Zentrums für Hämatologie und Onkologie am Unispital Zürich. Der Preis ist mit jeweils 50'000 Franken dotiert.

Mensch (Symbolbild)
Mensch (Symbolbild)
Mensch (Symbolbild)Image: Robert_Kneschke, stock.adobe.com
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Manz wird für seine "ausserordentlichen Verdienste" auf den Gebieten der Immunologie, Hämatologie, Onkologie und Mikrobiologie geehrt, wie es in einer Mitteilung der Stiftung vom Freitag heisst.

Dem Grundlagenforscher gelang es erstmals, von Blutstammzellen ausgehend die Entwicklung von dendritischen Zellen des Immunsystems aufzuzeigen. Ausserdem entwickelte Manz ein mittlerweile weltweit angewandtes Verfahren, welches es erlaubt, die Entwicklung und Funktion des Immunsystems des Menschen in Mäusen zu erforschen.

Der Neurowissenschafter Denis Jabaudon konzentriert seine Forschung auf die Wechselwirkungen zwischen genetischen Mechanismen und der Umwelt bei der Entwicklung der Gehirnkonnektivität. Insbesondere entwickelte er eine neue Technologie, die es erlaubt, Nervenzellen im Gehirn live zu visualisieren, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Die Stiftung Cloëtta vergibt den Preis seit 1974 jährlich an schweizerische und ausländische Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um die medizinische Forschung verdient gemacht haben. Die Preisverleihung findet am 3. November an der Universität Zürich statt.

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