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Klimawandel als Menschenrechtsfrage: Die Perspektive der Menschenrechte auf Klimaschutz und Klimaanpassung

Mit «Klimawandel als Menschenrechtsfrage» veröffentlicht die SMRI eine Analyse der menschenrechtlichen Verpflichtungen der Schweiz im Bereich Klimaschutz und Klimaanpassung. Denn Klimapolitik und -gesetzgebung sind nicht nur technische und wirtschaftliche Fragen, sondern auch integraler Bestandteil der Menschenrechts- und Grundrechtspolitik, wie der begleitende Policy Brief aufzeigt.

Klimawandel als Menschenrechtsfrage
Bild: SMRI

Der Klimawandel ist eine akute, menschengemachte Bedrohung für das Ökosystem der Erde und gefährdet bereits heute die Lebensgrundlagen vieler Menschen weltweit. Steigende Temperaturen, zunehmende Extremwetterereignisse und der Anstieg des Meeresspiegels wirken sich unmittelbar auf die Menschenrechte aus – insbesondere auf das Recht auf Leben, Gesundheit, Nahrung, sauberes Wasser und Wohnen.

Die vorliegende Analyse «Klimawandel als Menschenrechtsfrage» der SMRI arbeitet die menschenrechtlichen Grundlagen einer kohärenten Schweizer Klimapolitik und -gesetzgebung systematisch auf. Dabei bezieht sie sich auf jüngste Entwicklungen in den UNO-Menschenrechtsgremien sowie in der internationalen und regionalen Rechtsprechung, insbesondere auf das Klimagutachten des Internationalen Gerichtshofs (2025) und das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte im Fall KlimaSeniorinnen gegen die Schweiz (2024).

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