Die SCNAT und ihr Netzwerk setzen sich für eine nachhaltige Gesellschaft und Wissenschaft ein. Sie unterstützen Politik, Verwaltung und Wirtschaft mit Fachwissen und pflegen den Dialog mit der Öffentlichkeit. Sie stärken den Austausch über die wissenschaftlichen Disziplinen hinweg und fördern den akademischen Nachwuchs.

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Neubesetzungen zur Stärkung des Dialoges Wissenschaft und Politik

Die Akademie der Naturwissenschaften Schweiz besetzt zentrale Positionen im Dialog Wissenschaft und Politik neu: Bernard Lehmann übernimmt das Präsidium der Plattform Wissenschaft und Politik, Karin Ingold ist neu Präsidentin von ProClim und Filippo Lechthaler leitet ab Juni die Geschäftsstelle von ProClim.

#SGCD22: Staffelübergabe – Karin Ingold übernimmt das ProClim-Präsidium
Bild: Florian Biedermann (ProClim)

Als früherer Professor für Agrarökonomie an der ETH und ehemaliger Direktor des Bundesamtes für Landwirtschaft kennt Prof. Bernard Lehmann die Verwaltung, die Wissenschaft und die Politik genau. Ab Juli leitet er die Plattform Wissenschaft und Politik der SCNAT, die sich im Dialog zu Themen wie Klimawandel, Biodiversität, Landschaft, Nachhaltigkeit, Gentechnologie und weiteren engagiert. «Gute Lösungen entstehen nur im Dialog zwischen Wissenschaft und Politik bzw. Gesellschaft. Die Covid-Krise hat uns dies gezeigt. Ich freue mich durch gemeinsame Projekte innerhalb der Plattform und darüber hinaus, einen wichtigen Beitrag zur Transformation der Gesellschaft zu leisten», sagt Bernard Lehmann. Er übernimmt das Präsidium von René Schwarzenbach.

Prof. Karin Ingold, Politologin an der Universität Bern und der Eawag sowie Vizepräsidentin des Oeschger-Zentrums für Klimaforschung, ist seit Jahren in den Dialog zur Klimapolitik involviert. Seit April präsidiert sie ProClim, das Forum für Klima und globalen Wandel der SCNAT. «Die Schweizer Klimaforschung ist sehr interdisziplinär und ich freue mich den Dialog zwischen den verschiedenen Disziplinen und zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Politik fortzuführen. Im Politiksystem der Schweiz ist ein rascher Wandel herausfordernd. Mit unseren Erfahrungen in partizipativen Prozessen und Dialogen über viele Ebenen hinweg haben wir jedoch ausgezeichnete Instrumente, um den Austausch zwischen Wissenschaft, Entscheidungstragenden und der «breiten Bevölkerung» zu stärken», sagt Karin Ingold.

Dr. Filippo Lechthaler forschte an der ETH Zürich, am Swiss TPH sowie an der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften HAFL zu verschiedenen Themen rund um den Klimawandel. Ab Juni leitet er ProClim: «Die jüngsten Sachstandberichte des Weltklimarats IPCC bestätigen klarer denn je, welche verheerenden Folgen der menschgemachte Klimawandel hat und zeigen aber auch machbare technologische und gesellschaftliche Lösungspfade auf. Diese vielfältigen Erkenntnisse müssen wirksam Eingang in den öffentlichen und politischen Diskurs finden. Ich freue mich, in der SCNAT zu dieser Aufgabe beizutragen.»

  • Bernard Lehmann
  • Filippo Lechthaler (Foto: Sandra Stampfli)
  • Karin Ingold
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  • Karin IngoldBild: Monika Flückiger, admin.ch3/3

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