Britta Allgöwer in den Vorstand SCNAT gewählt

Die Delegiertenversammlung hat am Freitag die ehemalige Direktorin des Natur-Museums Luzern in den Vorstand der SCNAT gewählt. Die vielseitige Agronomin wird zahlreiche Erfahrungen einbringen: als Präsidentin der Naturforschenden Gesellschaft Graubündens und der Academia Raetica, aus der Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Nationalpark oder von der inhaltlichen Gestaltung und Leitung des Natur-Museums Luzern. Vom Vorstand der SCNAT wurden zudem drei Forschende für ihr ausserordentliches Engagement zu Ehrenmitgliedern benannt: Martine Jotterand, Hans Rudolf Ott und Helmut Weissert.

Britta Allgöwer
Bild: Stefan Margreth

«Die SCNAT und ihr Engagement für die Erforschung der Umwelt und Verbreitung der Erkenntnisse begleiten und inspirieren mich seit 1992», sagt Britta Allgöwer. Sie studierte Agronomie an der ETH Zürich und schloss 1989 mit Doktortitel ab. Für den Schweizerischen Nationalpark baute sie das Geographische Informationssystem GIS auf, forschte intensiv zum Thema Waldbrand und leitete u.a. zwei Projekte im NFP48 «Landschaften und Lebensräume der Alpen». Ab 2006 baute sie die Vereinigung «Wissensstadt Davos» mit auf, 2010 wurde sie Präsidentin der Naturforschenden Gesellschaft Graubündens, 2017 des Stiftungsrates KORA (Raubtierökologie und Wildtiermanagement) und 2020 der Academia Raetica. Von 2011 bis zu ihrer Pensionierung 2020 leitete Britta Allgöwer das Natur-Museum Luzern. Auch bei der SCNAT ist sie seit Jahren engagiert, etwa in der Jury Prix Expo oder der Kommission de Giacomi. Britta Allgöwer wird Anfang 2022 im Vorstand der SCNAT Einsitz nehmen.

Drei neue Ehrenmitglieder

Die neu gewählten Ehrenmitglieder haben sich über Jahrzehnte ausserordentlich für die SCNAT engagiert: Martine Jotterand, ehemalige Professorin der Universität Lausanne, wirkte als Vizepräsidentin der SCNAT und präsidierte das Forum Genforschung bei seiner Gründung, in welchem sie sich während 25 Jahren engagierte, gerade in ethischen Fragen. Hans Rudolf Ott, ehemals Professor an der ETH Zürich und Vorsteher des Departementes Physik, präsidierte die Plattform MAP der SCNAT und leitete die Programme MINT und jüngst die Erstellung der Roadmaps für Forschungsinfrastrukturen. Helmut Weissert war Professor an der ETH Zürich. In der SCNAT präsidierte er die Plattform Geowissenschaften und die Kommission für Nachwuchsförderung und leitete die Evaluation der Alpen- und Schutzgebietsforschung. Sowohl Helmut Weissert wie auch Hans Rudolf Ott engagieren sich nach wie vor im Netzwerk der SCNAT.

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