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Prix Schläfli 2026 für die vier besten Dissertationen in den Naturwissenschaften
Valeriia Hutskalova (Chemie), Julian Rogger (Geowissenschaften), Astrid Stubbusch (Biologie) und Andrea Weibel (Astronomie) werden für Erkenntnisse im Rahmen ihrer Dissertationen mit dem Prix Schläfli 2026 ausgezeichnet. Die Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) zeichnet mit dem Preis die vier wichtigsten Einsichten von jungen Forschenden an Schweizer Hochschulen aus. Der Prix Schläfli wird seit 1866 vergeben.
Bild: SCNAT
Julian Rogger zeigt, wie Pflanzen das Klima regulieren
Prix Schläfli 2026 in Geowissenschaften: Welchen Einfluss Klimaveränderungen auf Pflanzen haben, zeigt sich praktisch vor unseren Augen. Wie sieht es aber umgekehrt aus? Welche Rolle spielt das Vegetationssystem bei der Klimaregulation? Dieser Frage geht Julian Rogger in seiner Dissertation an der ETH Zürich nach und wird dafür mit dem Prix Schläfli ausgezeichnet.
Bild: Laurine Rey
Valeriia Hutskalova ist eine humorvolle "Werkzeugmacherin" der Chemie
Prix Schläfli 2026 in Chemie: Eigentlich wollte sie Pianistin werden. Doch dann entdeckte sie ihren Spass an der Chemie. Jetzt wird Valeriia Hutskalova mit dem Prix Schläfli ausgezeichnet. In ihrer Dissertation an der Universität Basel zeigt sie, dass sich selbst besonders stabile Molekülringe gezielt «aufschneiden» und neu zusammensetzen lassen.

Andrea Weibel entdeckte, dass Galaxien überraschend schnell erwachsen werden
Prix Schläfli 2026 in Astronomie: Er war schon immer an den «grossen Fragen des Universums» interessiert und ist in seiner Dissertation an der Universität Genf in die Anfänge des Universums eingetaucht. Für seine Arbeit zur Entstehung sehr früher Galaxien wird Andrea Weibel jetzt mit dem Prix Schläfli ausgezeichnet.

Astrid Stubbusch entdeckt jagende Bakterien
Prix Schläfli 2026 in Biologie: Schon früh wollte Astrid Stubbusch dem Leben in all seinen Formen auf den Grund gehen. In ihrer Dissertation an der Eawag zeigt sie, welche überraschenden Strategien Bakterien entwickeln, um Nahrung zu finden. Dafür wird sie nun mit dem Prix Schläfli in Biologie ausgezeichnet.
Bild: Samuel Wilks



